Kaltwasser-Schnorcheln

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Diese Redensart beschreibt jemanden, der eine neue, unvertraute Aufgabe erledigen und dabei seine Komfortzone verlassen muss. Das gilt nur im übertragenen Sinn, denn der Fotograf und Autor Paul Munzinger und Apnoetaucher Nik Linder machen seit Monaten die Seen und Flüsse in Baden, in der Schweiz und im Elsass unsicher. Beide verraten, wie auch für Sie der »Sprung ins kalte Wasser« zu einem erfrischenden Schnorchelerlebnis werden kann.

Sprung ins kalte Wasser

Der Sprung ins kalte Wasser Coronabedingt machte sich unser Autor im Herbst auf »Schnorchel-See-Suche« in seiner baden-württembergischen Heimat.

Das muss man auch mögen«, kommentiert eine Spaziergängerin meine Versuche, bei fünf Grad Außentemperatur aus dem kalten Neoprenanzug zu steigen. Tatsächlich verblasst gerade die Freude des vorangegangenen Tauchgangs im zehn Grad kalten Wasser.

Während ich beim Ausziehen auf meiner Fußmatte des Autos balanciere, blicke ich neidisch auf meinen Trainingspartner Fabio, der sich einen Kanister warmes Wasser mitgebracht hat und sich unter dieser heißen Dusche umzieht. Unser Fotograf hat nur einen kleinen nassen Flecken – dank Trockentauchanzug. »Es gibt noch einiges beim Kaltwassertauchen zu verbessern«, denke ich mir. Doch wie sagen die Kampfschwimmer? »Lerne leiden, ohne zu klagen 

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Auch im Winter

Auch im Winter macht es Spaß Karibik? Braucht man nicht, wenn es auch im See ums Eck so schön sein kann. Weiterer Vorteil: Wer nur schnorcheln will, muss sich weder mit Tauchverboten noch schwerer Ausrüstung befassen.

Dass wir unserem Körper etwas Gutes tun, ist also ein positiver Nebeneffekt, und diese Form der Selbstversicherung erleichtert vielleicht die letzten Schritte ins Wasser. Doch der Grund, warum wir auch in den kälteren Jahreszeiten in heimische Gewässer gehen sollten, ist ein anderer. Es macht einfach unglaublich Spaß! Wenn der See ruhig da liegt, der Nebel über dem Wasser steht, dann bietet sich dem »Ganzjahres-Schnorchler« ein komplett anderes Bild als im Sommer.

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Praktische Vorteile

Praktische Vorteile

Wer regelmäßig in den See steigt, merkt den schleichenden Temperaturverlust nicht so stark. Gegen September wird es langsam frischer. Auch wenn die Temperaturen tagsüber noch recht angenehm sind, wird es nachts schon kälter, und dann kühlt auch das Gewässer ab.

Dieses Grad Celsius weniger jede Woche spürt man nicht so stark, als wenn man im Sommer bei einer Wassertemperatur von 25 Grad ins Wasser steigt und dann erst wieder, wenn es 13 Grad hat. Richtige Planung und adäquate Ausrüstung helfen auch kälteempfindlichen Menschen, das Kaltwasser-Erlebnis zu genießen.

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T Nik Linder  &  F Paul Munzinger