Tauchen in der Mine: Maria Concordia

Lese-Zeit ca. 8 Minuten

1963 verließ der letzte Lkw die Magnesitmine »Maria Concordia« im polnischen Sobòtka. Erst vor zehn Jahren erkundeten Taucher einige Teile der gefluteten unteren Schächte. Aber längst nicht alle…

Schicht im Schacht

Schicht im Schacht Von weißen Magnesit-Adern durchzogene Wände strahlen den Tauchern im Lampenlicht entgegen. Der Weg in die faszinierende Mine führt über alte Aufzüge und Schächte.

Wenn man auf den Rynek-Platz schaut und die Augen zukneift, erinnert der Anblick an ein schwarz-weißes Aquarell. Der Starkregen durchschneidet den Nebel, und gelegentlich schimmern die Schauer im Licht. Wenn die großen Wassertropfen auf dem Boden aufschlagen, zerplatzen sie, und ihre Bruchstücke prallen zurück.

Die Gebäude sind in Grau getunkt. Ebenso der Himmel und die Straße. Und selbst die Autos und menschlichen Silhouetten. Nur die Straßenlaternen strahlen in warmen Gelbtönen und hauchen dem Aquarell etwas Leben ein. Die Lichtreflexionen auf dem nassen Boden geben der Szenerie den letzten Schliff. Schließlich ist kein Aquarell ohne sie komplett.

......


Den ganzen Artikel lesen?
Jetzt hier Plus Leser/in werden! 😊


Oder hier einloggen, wenn du bereits Plus Leser/in bist:

Lost your Password?

Weiter zur Seite 2: “Entdeckergeist”

Entdeckergeist

Entdeckergeist Überall zeugen Verstärkungen, Holzpfähle, Streben und Rohre von dem vergangenen Abbau von Magnesit. Die bisher entdeckten Stollen sind nur ein Teil des gesamten Systems.

Neben der Ruine kauert ein bescheidenes, mit grauem Stoff überzogenes Zelt unter den grünen Bäumen wie ein geheimes Koka-Labor irgendwo im Amazonasgebiet. Doch im Zelt befindet sich statt Fässern mit Chemikalien ein großes Loch im Boden und eine massive Stahlkonstruktion, auf der ein Elektromotor thront.

......


Den ganzen Artikel lesen?
Jetzt hier Plus Leser/in werden! 😊


Oder hier einloggen, wenn du bereits Plus Leser/in bist:

Lost your Password?

Zurück

T & F  Martin Strimska