Tauchen von Kopf bis Fuss: Das Gehirn

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Tauchen hat unter anderem auch Auswirkungen auf das Gehirn. Zu den positiven zählt sicher das Glücksgefühl über die Ausschüttung von Endorphinen und das besondere Erlebnis, das viele Taucher verspüren. Doch es gibt auch eine ganze Reihe spezieller, potenziell gefährlicher Wirkungen auf das Gehirn. Vieles davon hängt mit den Atemgasen und ihrer Wirkung im Überdruck zusammen.

Tauchen und das Gehirn

Tiefenrausch

Der »Tiefenrausch« (Fachausdruck »Inertgas-Narkose«) hängt vor allem vom Teildruck des eingeatmeten Stickstoffs ab. Bei Luft als Atemgas ist ab einer Tauchtiefe von zirka 30 Meter mit dem Auftreten von Symptomen zu rechnen, die mit größerer Tiefe weiter zunehmen. Bei etwa 60 Meter Tiefe sind in der Regel deutliche Symptome vorhanden. Die Symptomatik ähnelt einem Lachgasrausch und beginnt mit Aufmerksamkeits- und Erinnerungsdefiziten sowie zunehmenden Verhaltensänderungen und geht bis zum Verlust der Kritikfähigkeit oder Panikreaktion mit akuter Gefährdung des Tauchers.

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T Prof. Dr. med. Claus-Martin Muth & PD Dr. med. Tim Piepho – Fotos: shutterstock